Das Eigenheim als Altersvorsorge ist für viele Menschen im Solothurner Mittelland ein erstrebenswertes Ziel. Allerdings stellt sich dabei die Frage: Lohnt sich diese Strategie wirklich? Daher möchten wir Ihnen zeigen, worauf Sie achten müssen. Insbesondere die Tragbarkeit nach der Pensionierung ist ein entscheidendes Thema. Zwar bietet Wohneigentum echte Vorteile, doch es gibt auch Risiken, die Sie kennen sollten.
Warum das Eigenheim als Altersvorsorge so beliebt ist
Das Eigenheim gilt in der Schweiz als solide Basis für das Alter. Zunächst sparen Eigentümer die monatliche Miete – ein echter Vorteil nach der Pensionierung. Folglich sinkt der Bedarf an flüssigem Kapital im Alltag. Ebenso schützt Wohneigentum langfristig vor steigenden Mietpreisen. Insbesondere im Solothurner Mittelland sind die Immobilienpreise im Vergleich zu Zürich oder Basel noch moderat. Daher ist der Einstieg hier für viele Haushalte realistisch. Weiterhin bietet ein abbezahltes Haus ein grosses Mass an Sicherheit im Alter. Jedoch sollten Sie die steuerlichen Aspekte nicht vergessen: Der Eigenmietwert wird als Einkommen besteuert. Deshalb empfiehlt sich eine genaue Berechnung vor dem Kauf.
Laut dem Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) leben rund 36 Prozent aller Schweizer Haushalte im Wohneigentum. Somit ist die Wohneigentumsquote im europäischen Vergleich niedrig. Dennoch ist das Eigenheim als Altersvorsorge für viele das erklärte Ziel.
Tragbarkeit des Eigenheims nach der Pensionierung
Viele unterschätzen die Tragbarkeit nach der Pensionierung. Allerdings sinkt das Einkommen mit dem Renteneintritt oft erheblich. Nämlich zählen AHV-Rente, Pensionskasse und Säule-3a-Gelder als Einnahmen. Dabei gilt: Die Hypothekarkosten dürfen maximal ein Drittel des Einkommens betragen. Daher prüfen Banken die Tragbarkeit sehr genau. Insbesondere fordern die meisten Institute, dass die Hypothek bis zur Pensionierung auf zwei Drittel des Immobilienwerts amortisiert ist. Deshalb sollten Sie frühzeitig planen. Folglich empfiehlt es sich, zehn bis fünfzehn Jahre vorher eine Finanzberatung zu suchen. Weiterhin sollten Sie Ihre Optionen im Alter – umbauen, vermieten oder verkaufen – frühzeitig abwägen.
Die Wohneigentumsförderung des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) erlaubt den Vorbezug von Pensionskassenguthaben für selbst genutztes Wohneigentum. Jedoch reduziert ein solcher Vorbezug die späteren Rentenleistungen. Somit ist eine sorgfältige Abwägung unbedingt notwendig.
Vorteile und Risiken des Eigenheims als Altersvorsorge im Überblick
Vor einem Entscheid sollten Sie beide Seiten kennen. Daher haben wir die wichtigsten Punkte zusammengestellt:
- Mietfreiheit im Alter: Ein abbezahltes Haus spart monatlich erheblich. Ebenso steigt Ihre finanzielle Flexibilität im Alltag.
- Wertsteigerungspotenzial: Insbesondere gut gelegene Objekte im Solothurner Mittelland gewinnen langfristig an Wert.
- Flexibilitätsverlust: Allerdings bindet Wohneigentum Kapital. Somit steht weniger Liquidität für andere Bedürfnisse zur Verfügung.
- Unterhaltskosten: Jedoch fallen laufend Kosten für Instandhaltung an. Daher sollten Sie jährlich rund ein Prozent des Immobilienwerts einplanen.
- Umbaupotenzial: Weiterhin lässt sich ein Einfamilienhaus zur Einliegerwohnung ausbauen. Folglich generieren Sie im Alter zusätzliche Mieteinnahmen.
- Steuern: Nämlich wird der Eigenmietwert besteuert. Dennoch überwiegen für viele Eigentümer die Vorteile klar.
Wenn Sie über einen Umbau nachdenken, lesen Sie unseren Artikel zur Einliegerwohnung im Einfamilienhaus. Ebenso zeigt unsere Fallstudie EFH zu Renditeobjekt 2025, wie andere Eigentümer diesen Schritt erfolgreich gegangen sind.
Wann lohnt sich das Eigenheim als Altersvorsorge wirklich?
Das Eigenheim als Altersvorsorge lohnt sich unter bestimmten Bedingungen besonders. Zunächst ist ein langer Zeithorizont wichtig: Wer das Haus mindestens zwanzig Jahre hält, profitiert am meisten. Daher eignet sich die Strategie vor allem für Familien in einer stabilen Lebenssituation. Ebenso sollten Sie von Anfang an ausreichend Eigenkapital mitbringen. Insbesondere sind mindestens zwanzig Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital nötig. Allerdings gilt: Je mehr Eigenkapital, desto tiefer die Hypothekarlast. Weiterhin profitieren Käufer in der Region Solothurn von noch moderaten Preisen. Jedoch sollten Sie den Standort sorgfältig prüfen. Deshalb empfiehlt sich eine professionelle Beratung durch erfahrene Planer. Folglich vermeiden Sie teure Fehler beim Kauf oder Umbau.
In unserem Blog finden Sie weitere Beiträge rund um Immobilien und Planung im Kanton Solothurn. Ebenfalls empfehlen wir unsere Übersicht zu den Baugesetzen in der Schweiz, die viele Eigentümer betreffen.
Jetzt Beratung holen – wir kennen den Kanton Solothurn
Das Eigenheim als Altersvorsorge bietet echte Chancen. Allerdings hängt der Erfolg stark von der richtigen Planung ab. Daher ist eine frühzeitige Beratung entscheidend. Nämlich kennen wir als Architektur- und Planungsbüro die lokalen Gegebenheiten im Kanton Solothurn genau. Weiterhin begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur Baubewilligung. Somit sind Sie auf der sicheren Seite. Deshalb zögern Sie nicht: Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und besprechen Sie Ihr Vorhaben unverbindlich mit unseren Experten.
