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Machbarkeitsstudie Kosten: Preise, Ablauf & Nutzen in der Schweiz. Architektur- und Planungsbüro im Kanton Solothurn.

Machbarkeitsstudie Kosten: Preise, Ablauf & Nutzen in der Schweiz

Eine Machbarkeitsstudie Kosten richtig einzuschätzen, fällt vielen Eigentümern schwer. Zunächst die wichtigste Antwort: Eine Machbarkeitsstudie kostet in der Schweiz meist zwischen CHF 2’000 und CHF 8’000, je nach Umfang und Komplexität. Diese Investition klärt früh, ob sich ein Umbau, eine Aufstockung oder ein Ersatzneubau überhaupt rechnet. Daher zahlt sich die Prüfung fast immer aus. Sie schützt vor teuren Fehlentscheiden und schafft eine klare Grundlage. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Faktoren die Kosten bestimmen. Ebenso zeigen wir, was eine Studie enthält und wann sie sinnvoll ist.

  • Preisspanne: Eine Machbarkeitsstudie kostet meist CHF 2’000 bis CHF 8’000, bei grossen Projekten auch mehr.
  • Nutzen: Sie klärt früh, ob ein Projekt baurechtlich und wirtschaftlich realisierbar ist.
  • Inhalt: Bauzonen, Ausnützungsziffer, grobe Baukosten und Renditepotenzial werden geprüft.
  • Solothurn: Im Kanton Solothurn gelten das Planungs- und Baugesetz sowie kommunale Bauvorschriften.

Was ist eine Machbarkeitsstudie?

Eine Machbarkeitsstudie ist eine frühe Prüfung Ihres Bauvorhabens. Sie beantwortet eine zentrale Frage: Lässt sich das Vorhaben rechtlich, technisch und finanziell umsetzen? Zunächst werden die Rahmenbedingungen der Liegenschaft erfasst. Dann folgt eine grobe Bewertung des Potenzials. Zum Beispiel zeigt die Studie, ob eine Aufstockung erlaubt ist. Ebenfalls wird geprüft, ob sich eine Einliegerwohnung oder ein Umbau zum Mehrfamilienhaus lohnt. Somit erhalten Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Diese ersetzt das Bauchgefühl durch belastbare Zahlen. Bieriplanung empfiehlt eine Machbarkeitsstudie immer dann, wenn grössere Investitionen anstehen. Wer früh prüft, spart später viel Geld und Ärger.

Machbarkeitsstudie Kosten in der Schweiz

Die Machbarkeitsstudie Kosten hängen stark vom Projekt ab. Zunächst gilt eine grobe Faustregel für typische Vorhaben. Eine einfache Studie für ein Einfamilienhaus kostet rund CHF 2’000 bis CHF 4’000. Bei einem Umbau zum Mehrfamilienhaus steigen die Kosten auf CHF 4’000 bis CHF 8’000. Komplexe Projekte mit mehreren Varianten können CHF 10’000 übersteigen. Daher lohnt sich ein klar definierter Auftrag. Vor allem der gewünschte Detaillierungsgrad treibt den Preis. Eine grobe Erstprüfung ist günstiger als eine ausführliche Variantenstudie. Ebenso beeinflusst die Lage der Liegenschaft den Aufwand. Im Solothurner Mittelland sind die Preise meist moderat.

Diese Beträge wirken auf den ersten Blick hoch. Trotzdem sind sie im Verhältnis zum Bauvolumen gering. Ein Umbau kostet oft mehrere hunderttausend Franken. Folglich macht die Studie nur einen kleinen Bruchteil aus. Sie verhindert jedoch teure Planungsfehler. Somit ist sie eine sinnvolle Absicherung. Bieriplanung kalkuliert die Studie transparent nach Aufwand. Weitere Hinweise zu Umbaukosten finden Sie in unserem Beitrag zu den Umbaukosten.

Was die Kosten der Machbarkeitsstudie beeinflusst

Mehrere Faktoren bestimmen die Machbarkeitsstudie Kosten im Einzelfall. Zunächst spielt die Grösse der Liegenschaft eine Rolle. Ein grosses Grundstück mit vielen Optionen erfordert mehr Analyse. Ebenso erhöht eine komplexe Hanglage den Aufwand. Daher steigt der Preis bei schwierigen Verhältnissen. Zweitens zählt die Anzahl geprüfter Varianten. Eine einzige Variante ist günstig, drei Varianten kosten mehr. Drittens beeinflusst die Datenlage die Kosten. Fehlen Pläne oder Grundbuchauszüge, steigt der Rechercheaufwand.

Auch die Tiefe der wirtschaftlichen Analyse zählt. Einerseits genügt manchen Eigentümern eine grobe Schätzung. Andererseits wünschen Investoren eine detaillierte Renditerechnung. Folglich variieren die Honorare deutlich. Die Honorierung orientiert sich oft an der Norm SIA 102. Diese regelt die Leistungsphasen von der strategischen Planung bis zur Realisierung. Weiterhin gehört die Machbarkeitsstudie zur frühen Phase der Vorstudien. Mehr zu den Leistungsphasen erklärt das Honorar-Wiki der ETH Zürich.

Ablauf und Inhalt einer Machbarkeitsstudie

Eine Machbarkeitsstudie folgt einem klaren Ablauf. Zunächst werden die baurechtlichen Vorgaben geprüft. Dazu gehören Bauzone, Ausnützungsziffer und Grenzabstand. Dann analysiert das Planungsbüro die bestehende Bausubstanz. Anschliessend werden mögliche Nutzungen skizziert. Zum Beispiel ein zusätzliches Geschoss oder eine neue Wohnung. Ebenfalls werden grobe Baukosten geschätzt. Somit entsteht ein realistisches Bild des Potenzials.

Am Ende steht eine klare Empfehlung. Diese zeigt, ob sich das Projekt lohnt. Insbesondere bei Renditeobjekten ist diese Klarheit wertvoll. Ein praktisches Beispiel liefert unsere Fallstudie zum Umbau in ein Renditeobjekt. Dort sehen Sie, wie aus einer Studie ein konkretes Projekt wird. Auch der Leitfaden zum Potenzial Ihres Einfamilienhauses hilft bei der ersten Einschätzung.

Schweizer Recht und Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn bildet das kantonale Planungs- und Baugesetz die oberste rechtliche Grundlage. Dazu kommen kommunale Zonenpläne, Zonenreglemente, Richtpläne sowie weitere Gesetze und Normen. Gemeinsam bilden sie die Grundlage jeder Machbarkeitsstudie. Zunächst regeln sie die zulässige Nutzung der Bauzonen. Dann legen die Gemeinden ihre eigenen Bauvorschriften fest. Daher unterscheidet sich das Baurecht von Gemeinde zu Gemeinde. Vor allem die Ausnützungsziffer oder die Überbauungsziffer ist entscheidend. Sie bestimmt, wie viel Geschossfläche auf dem Grundstück erlaubt ist. Ebenso spielt das Stockwerkeigentum nach ZGB eine Rolle. Bei mehreren Wohneinheiten muss die rechtliche Aufteilung nämlich früh geklärt werden.

Die kantonale Strategie fördert das Bauen nach innen. Folglich gewinnt die Verdichtung bestehender Quartiere an Bedeutung. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, ob Ihr Grundstück dieses Potenzial bietet. Weitere Informationen bietet der Kanton zur Siedlungsentwicklung nach innen. Den genauen Gesetzestext finden Sie im Planungs- und Baugesetz des Kantons Solothurn. Bei Fragen zur Baubewilligung hilft unser Beitrag zur Baubewilligung weiter.

Praktische Tipps für Ihre Machbarkeitsstudie

Mit guter Vorbereitung sparen Sie Zeit und Geld. Daher lohnt sich eine klare Struktur vor dem Start. Die folgenden Tipps helfen Ihnen weiter.

  • Unterlagen sammeln: Legen Sie Pläne, Grundbuchauszug und Fotos bereit. Somit sinkt der Rechercheaufwand.
  • Ziele definieren: Klären Sie vorab, ob Sie vermieten, verkaufen oder selbst nutzen wollen.
  • Varianten begrenzen: Zwei klare Varianten reichen oft. Folglich bleiben die Kosten überschaubar.
  • Budget festlegen: Nennen Sie Ihren finanziellen Rahmen offen. Dann kann das Büro realistisch planen.
  • Früh starten: Beginnen Sie vor dem Kauf oder vor grossen Investitionen. Trotzdem ist eine spätere Prüfung besser als keine.

Wann lohnt sich eine Machbarkeitsstudie?

Nicht jedes Vorhaben braucht eine umfassende Studie. Dennoch gibt es klare Situationen, in denen sie sich lohnt. Zunächst beim Kauf einer Liegenschaft mit Entwicklungspotenzial. Eine Studie zeigt dann früh, ob sich der Kauf rechnet. Ebenso vor einer geplanten Aufstockung oder Erweiterung. Daher klärt die Prüfung, ob die Bauzone das überhaupt zulässt. Auch beim Umbau eines Einfamilienhauses zum Mehrfamilienhaus ist sie sinnvoll. Folglich vermeiden Sie Investitionen in nicht bewilligungsfähige Projekte.

Vor allem Eigentümer im Alter profitieren von einer frühen Prüfung. Die Studie zeigt, ob sich Umbau, Vermietung oder Verkauf am meisten lohnt. Zum Beispiel kann eine Einliegerwohnung neue Mieteinnahmen schaffen. Ebenfalls lässt sich so der Wert der Liegenschaft steigern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zu Eigenheim im Alter. Insgesamt schafft die Studie Sicherheit vor grossen Entscheidungen. Somit ist sie für viele Eigentümer der richtige erste Schritt.

Machbarkeitsstudie Kosten richtig einordnen

Viele Eigentümer betrachten die Machbarkeitsstudie Kosten isoliert. Diese Sicht greift jedoch zu kurz. Stattdessen sollten Sie den Nutzen gegenrechnen. Eine fundierte Studie senkt das Risiko teurer Planungsfehler. Daher spart sie oft ein Vielfaches ihres Preises. Zum Beispiel verhindert sie unnötige Architektenhonorare für nicht realisierbare Projekte. Ebenso schützt sie vor Fehlkäufen ungeeigneter Liegenschaften.

Auch die Finanzierung profitiert von einer klaren Studie. Banken bewerten fundierte Unterlagen positiv. Folglich erleichtert die Studie das Gespräch mit der Bank. Dennoch ersetzt sie keine detaillierte Kostenplanung. Sie liefert eine erste, belastbare Grössenordnung. Vor allem bei Renditeobjekten zählt diese frühe Klarheit. Bieriplanung verbindet die Studie deshalb mit einer realistischen Renditeschätzung. Somit wissen Sie früh, ob sich Ihr Vorhaben trägt.

Typische Projekte im Solothurner Mittelland

Im Solothurner Mittelland prüft Bieriplanung viele unterschiedliche Vorhaben. Zunächst sind das oft ältere Einfamilienhäuser mit grossem Grundstück. Diese bieten häufig noch Reserven bei der Ausnützungs- oder Überbauungsziffer. Daher lohnt sich eine Prüfung des Verdichtungspotenzials. Eine Machbarkeitsstudie zeigt dann, ob ein Anbau, eine zweite oder dritte Wohnung oder sogar ein Mehrfamilienhaus möglich ist. Ebenso geht es oft um die Umnutzung bestehender Flächen. Zum Beispiel kann ein grosses Dachgeschoss zu Wohnraum werden.

Auch der Umbau zu einem Mehrfamilienhaus ist ein häufiges Thema. Dabei steigt der Wert der Liegenschaft oft deutlich. Folglich wächst auch das Mietpotenzial. Eine fundierte Anleitung dazu bietet unser Leitfaden zum Umbau. Dennoch ist nicht jedes Haus dafür geeignet. Vor allem die Statik und das Baurecht setzen Grenzen. Daher klärt die Studie diese Punkte früh. Somit vermeiden Sie unrealistische Erwartungen. Insgesamt liefert die Prüfung eine ehrliche Einschätzung Ihrer Möglichkeiten.

Jedes Projekt ist dabei anders gelagert. Einerseits zählt der bauliche Zustand der Liegenschaft. Andererseits spielt die kommunale Bauordnung eine grosse Rolle. Trotzdem folgt jede Studie demselben sauberen Vorgehen. Zunächst die Analyse, dann die Varianten, schliesslich die Empfehlung. Folglich erhalten Sie ein vergleichbares und nachvollziehbares Ergebnis. Bieriplanung legt dabei Wert auf klare und verständliche Aussagen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel kostet eine Machbarkeitsstudie?

Eine Machbarkeitsstudie kostet in der Schweiz meist CHF 2’000 bis CHF 8’000. Einfache Vorhaben liegen am unteren Ende. Komplexe Projekte mit mehreren Varianten kosten mehr. Daher ist ein klar definierter Auftrag wichtig. Bieriplanung erstellt vorab eine transparente Offerte.

Lohnt sich eine Machbarkeitsstudie überhaupt?

In den meisten Fällen lohnt sich die Studie deutlich. Sie kostet nur einen kleinen Teil des Bauvolumens. Dennoch verhindert sie teure Fehlentscheide. Vor allem bei Umbauten und Renditeobjekten ist sie wertvoll. Somit ist sie eine sinnvolle Absicherung.

Wie lange dauert eine Machbarkeitsstudie?

Eine einfache Studie dauert meist zwei bis vier Wochen. Komplexe Vorhaben benötigen länger. Vor allem die Beschaffung von Unterlagen kostet Zeit. Daher sollten Sie früh beginnen. Eine gute Vorbereitung verkürzt den Prozess spürbar.

Was enthält eine Machbarkeitsstudie?

Die Studie prüft Baurecht, Bausubstanz und Wirtschaftlichkeit. Zunächst werden Bauzone und Ausnützungsziffer geklärt. Dann folgen grobe Baukosten und mögliche Nutzungen. Ebenfalls enthält sie eine klare Empfehlung. Somit erhalten Sie eine fundierte Grundlage.

Brauche ich eine Machbarkeitsstudie für eine Baubewilligung?

Eine Machbarkeitsstudie ist keine Pflicht für das Baugesuch. Sie ist jedoch eine wichtige Vorstufe. Dennoch empfiehlt sich die Studie vor jedem grösseren Projekt. Sie zeigt früh, ob eine Baubewilligung realistisch ist. Folglich vermeiden Sie unnötige Planungskosten.

Kann ich die Kosten der Studie später anrechnen?

Oft fliesst die Studie in die spätere Planung ein. Daher gehen Erkenntnisse nicht verloren. Manche Büros rechnen einen Teil des Honorars an. Bieriplanung klärt dies individuell im Angebot. Somit bleibt die Investition effizient.

Wer erstellt eine Machbarkeitsstudie?

Eine Machbarkeitsstudie erstellt in der Regel ein Architektur- oder Planungsbüro. Dieses kennt das lokale Baurecht genau. Daher ist regionale Erfahrung wertvoll. Bieriplanung ist im Solothurner Mittelland tätig. Folglich sind die kommunalen Vorschriften vertraut. Vor allem das hilft bei einer realistischen Einschätzung.

Worin unterscheidet sich die Studie von einer Offerte?

Eine Offerte nennt den Preis für eine konkrete Leistung. Eine Machbarkeitsstudie prüft hingegen die grundsätzliche Realisierbarkeit. Somit steht sie zeitlich davor. Zunächst klärt die Studie das Ob und Wie. Dann folgt die detaillierte Planung mit Offerten. Daher ergänzen sich beide Schritte sinnvoll.

Fazit und nächster Schritt

Eine Machbarkeitsstudie schafft früh Klarheit über Ihr Bauvorhaben. Sie zeigt, was rechtlich und wirtschaftlich möglich ist. Daher ist sie eine kluge erste Investition. Die Kosten bleiben im Verhältnis zum Projekt gering. Möchten Sie wissen, welches Potenzial in Ihrer Liegenschaft steckt? Dann nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit Bieriplanung auf. Wir prüfen Ihr Projekt im Solothurner Mittelland fundiert und transparent.